Das Konzert mit Doktor Dralle und Jörg Schnabel am Mittwoch 14.10. im Piranha muss leider verlegt werden. Neuer Termin ist der 25.November 2026.

„Su schön wie augenblecklich…"

Das Kölner Krätzjer Fest feiert seine zehnte Ausgabe

 

Das zehnte Kölner Krätzjer Fest zitiert Willi Ostermann anlässlich seines 150. Geburtstages: „Su schön wie augenblecklich, su schön wor et noch nie! Enä, wat sin mer jlöcklich, su en Zick, die kütt nit mieh!“ Das schrieb Ostermann 1932 mitten in der wirtschaftlichen wie politischen Krise. Galgenhumor trifft auf den offenbar nicht kleinzukriegenden typisch kölschen Optimismus, verbunden mit dem Appell nach mehr Gelassenheit. Das Motto des kommenden Krätzjer Festes, das sich natürlich auch auf vielfältige Weise mit dem Schaffen von Ostermann beschäftigen wird, passt wie  die Faust aufs blaue Auge. Und fürs Programm des Festes lässt sich ganz ironiefrei festhalten: Ja, so schön war es tatsächlich noch nie! Weit über 40 Veranstaltungen wird es zwischen Freitag, 25. September, und Sonntag, 18. Oktober 2026, geben. Das Eröffnungskonzert mit Knubbelefutz un Schmalbedaach, Stefan Knittler und Simon Bay, Helmut und Mica Frangenberg, Botzeraf und den Jeckespill-Brauhauselfen wird am 25. September im Anno 1856 über der Malzmühle gefeiert. Viele Abende werden sich natürlich mit dem Geburtstag von Ostermann befassen. So wird es unter anderem ein großes Konzert mit dem Kohberg Orchester und den Kallendresser in der Volksbühne geben. Aber auch andere Jubiläen verdienen Beachtung: 125 Jahre Jupp Schmitz, 80 Jahre Hans Knipp, 50 Jahre BAP - und natürlich 10 Jahre Kölner Krätzjer Fest! 

In Kölle kennt mer sich: Der Surfer un der Silberfisch

mit Engk vum Daach und Die Breuers am 17.10., 19.30 Uhr

Wenn ,,Die Breuers“ op ,,Engk vum Daach“ treffe, dann weed et kölsch, ihrlich un janz noh am Hätz. Bei de Breuers es et, wie als wenn mer dat ahle Kölle noch ens opbläddere dät: Quetsch, Jitta un Leeder, fing dosiert, dat blos kein Selv un kein Schmunzele verlore jeiht. Keine Lärm, keine BummBumm – he jeiht et öm Tön met Jeföhl, öm Verzällcher un dat wärme Jeföhl vun „wie fröher“. “Silberfisch” Hans Breuer und Hanna Breuer sin en Kölle ald lang en Institution. “Eng vum Daach” es op däm Wäch dohin. Wenn dat Schmölzje de Bühn betritt, steiht dat Veedel direkt nevven Dir. Kölsche Tön met Ecke un Kante, Hätzblot un och Fastelovendsjeföhl, dazo Jeschichte vum Surfer un andere Spezijalitäte – mal laut, mal leis, ävver immer us vollem Hätze. Freut üch op ene Ovend voll kölscher Musik, Verzällcher, Laache un Mitsinge. Ene Ovend för all die, die Kölle nit nur höre, sondern spöre wolle.

 

Tickets für 20 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufskassen und über diesen Link

 

Klaaf spezial mit Kamell Kapell, Silke Essert, Josef Piek, Ruth Schiffer und Bernd Imgrund

Kölsche Tön auf großer Fahrt: Mucho Bello & Die Brausen

100 Johr Kölle em Stadtmuseum mit dem Thekenterzett

Wir freuen uns, dass in diesem Jahr einige neue Partner und Unterstützer dazu gekommen sind. Dreimal haben wir mit besonderen Aktionen im Kölnischen Stadtmuseum gastiert. Erstmals gab es ein Konzert in einem Friseursalon, beim „Hairdresser on fire“. Und unser Unterstützer Holz City lud zu einer ganz besonderen Führung mit Musik durch das Privatmuseum, das auf dem Firmengelände zwei Jahrtausende Stadtgeschichte präsentieren kann. 

Dank für die Unterstützung

Rund um das Krätzjer Fest ist ein Netzwerk mit vielen Akteuren entstanden, denen die Förderung der kölnischen Liedkultur am Herzen liegt. Wir danken unserem Kooperationspartner, der Akademie för uns kölsche Sproch/SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn, unseren Unterstützern Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, Loss mer singe, Domforum, Humba e.V. und Jeckespill sowie unseren Sponsoren, Gaffel/Hellers, den Abfallwirtschaftsbetrieben AWB und Holzcity.

Kölner Krätzjer Fest mit dem Bürgerorden der Stadt Köln ausgezeichnet!

Die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums haben das Kölner Krätzjer Fest mit dem Bürgerorden der Stadt Köln ausgezeichnet. Eine tolle Ehrung und Anerkennung für unser Festival zur Förderung und Würdigung der kölschen Musikkultur, das 2023 zum siebten Male gefeiert wurde!

Orden und Urkunde wurden im Kölner Gürzenich übergeben. In der Laudatio gabs vom Geschäftsführer der Freunde und Förderer, Philipp Hoffmann, viel Lob für das, was sich da über Jahre entwickelt hat. Helmut und Mica Frangenberg und Jörg P.Weber nahmen Orden und die von der Oberbürgermeisterin unterzeichnete Urkunde entgegen. Das Thekenterzett steuerte zum Dank ein paar Liedchen für die Gäste des Vereins bei. 

Danke Schang! 

4100 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit in Gremberhoven

Ortstermin in Gremberghoven: Kölner Krätzjer Fest, Edelweißpiratenclub und Marco Jülich haben  eine Spende über 4100 Euro an die Grembox der Rheinflanke übergeben, um deren Kinder- und Jugendarbeit in einem benachteiligten Stadtteil zu unterstützen. Mit dem Geld sollen unter anderem neue Kochangebote für Jugendliche und ein Schwimmkurs für Mädchen ermöglicht werden, sagte Rheinflanke-Chef Basti Körber bei der Führung über die Straßenkicker-Courts und den umgebauten Schiffscontainer, der zur Anlaufstelle und zum Treffpunkt im Viertel geworden sind. Das Geld ist der Erlös des wunderbaren Konzerts zu Ehren des vor 11 Jahren verstorbenen kölschen Originals und Edelweißpiraten Jean „Schang“ Jülich im Rahmen des 6. Kölner Krätzjer Festes, das am 9. Oktober 2022 in der Mülheimer Stadthalle für viel Begeisterung gesorgt hat. Der Edelweißpiratenclub, die Familie Jülich und die Macher des alljährlichen Kölner Krätzjer Festes hatten sich mit vielen tollen Musikerinnen und Künstlern zu einem ganz besonderen Nachmittag verabredet. Bei „Dank Schang“ waren Peter und Stephan Brings, Ludwig Sebus, Schängs Schmölzjer, Dalia Schächter, Planschemalöör, Die Brausen, Rolly und Benjamin Brings,  de Knippschaff, Riosenti, Luana Ramalho Krauthäuser und Rudi Rumstajn, Wolfgang Anton und der Singende Holunder dabei, um mit Musik und Worten an Jean Jülich zu erinnern.

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