"Su schön wie augenblecklich..."
Eröffnungskonzert des 10. Kölner Krätzjer Festes mit Knubbelefutz un Schmalbedaach, Stefan Knittler und Simon Bay, Mica und Helmut Frangenberg, den Brauhauselfen und Botzeraf
Zum Eröffnungskonzert des 10. Kölner Krätzjer Festes im schönen Anno 1858 über der Malzmühle trifft sich die halbe Jeckespill-Familich: Die wunderbaren Knubbelefutz un Schmalbedaach, die man nach ihrem Ausstieg aus dem Karneval nur noch selten auf Kölner Bühnen sehen kann, werden mit herrlichem Blöd- und Tiefsinn verzaubern. Stefan Knittler, einer der besten Liedermacher der Stadt, und Simon Bay präsentieren Bekanntes und weniger Bekanntes. Erstmals außerhalb der Jeckespill-Tour wird man das Team der Weetschaffssitzung um Helmut und Mica Frangenberg mit den Brauhauselfen Uli und Esther sowie Andreas Hirschmann und Martell Beigang als Botzeraf auf der Bühne des Krätzjer Festes erleben. Das herrliche Jemölsch zitiert die fast 100 Jahre alte Ostermann-Satire: „Su schön wor et noch nie! Su en Zick, die kütt nit mieh.“
Freitag, 25. September 2026, 19.30 Uhr, Einlass 18 Uhr
Anno 1858 über der Malzmühle
Heumarkt 6
Tickets für 29 Euro (zgl VVK-Gebühr) gibts hier
Ein Doppelkonzert der besonderen Art: Aap futü und “Chille en Kölle” stehen für handgemachten Pop und Jazz sowie feinste Krätzjer mit exzellenten Texten. Die Trompeterin und Sängerin Susanne Riemer und der Gitarrist Wilhelm Geschwind haben zuletzt einmal mehr als Finalisten beim Kölsche Musik Bänd Kontest überzeugt. Das, was die beiden als “Chille en Kölle” präsentieren, ist nicht nur musikalisch auf höchstem Niveau. Es ist auch noch ausgesprochen witzig. Gleiches lässt sich von Aap futü sagen, die seit 2008 als Trio um einen der wohl besten kölschen Texter der Stadt begeistern. Nun haben sie sich mit einem Trömmelchen und Moritz Groß verstärkt. Die Band nimmt die kölsche Seele unter die Lupe: Was sagt das "Mettbrüdche" über den Kölner aus und was hat eine "Bloskapell" im Schlafzimmer zu suchen? Wenn ihr noch die "Schwatze Katz" findet, seid ihr im Mikrokosmos der Welt der "Aape" angekommen. Wer Aap futü noch nicht live erlebt hat, hat Entscheidendes verpasst.
Samstag, 26. September 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Anno 1858 über der Malzmühle
Heumarkt 6
Tickets für 15 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link
Wenn aus Liedern Erinnerungen werden und aus einem Saal ein Chor: Lupo kommt „ussjestöpselt" zum Krätzjer Fest. Im Akustikset werden die „Jespenster" beschworen, die „Minsche der Stadt" gewürdigt und die Frage „Wat es he loss?" gemeinsam mit euch als Kneipenchor besungen. Mit Geige, Posaune, Gitarre und jeder Menge kölschem Jeföhl entsteht im Piranha feinste Mitsingatmosphäre. Natürlich gibt's auch Liedtexte zum Mitsingen, damit wirklich jede Stimme Teil des Abends werden kann.
Ein Abend zum Mitsingen, Mitschunkeln und Mitfühlen. Präsentiert von Loss mer singe.
Samstag, 26. September 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Piranha
Kyffhäuser Straße 28a
Tickets für 22 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link:
Zu den vielen Facetten Kölns und des Kölschen gehören nicht nur Liedgut und Sprachschatz, sondern auch die Lebensart: Etwas leichter als anderswo und oft mit einer gehörigen Ironie gewürzt, lebt (und musiziert) es sich leichter. Der dritte Daach der Kölsche Sproch ist genau der richtige Anlass, um diese Saite zum Klingen zu bringen: "Dä Nubbel" Mike Hehn, Richard Hunsdorf und Andreas Münzel als "Kraad & Plaat" widmen sich einen Abend lang den Kölschen Parodien. Und die haben eine lange Tradition. Schon Ostermann und Berbuer nahmen ihre Kölner Zeitgenossen auf's Korn und die vier Botze fanden neue, parodistische Worte für bekannte Melodien. Die drei Protagonisten wollen an diesem Abend daran anknüpfen. Dazu gehören natürlich „Klassiker", die mancher sogar noch im Ohr hat. Dazu gehören aber auch neue Texte und Töne, die sicher noch niemand kennt. Nach der ausverkauften Premiere im Saal der Kölsch-Akademie hier endlich eine zweite Gelegenheit, das Programm zu erleben!
Sonntag, 27. September, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Haxenhaus,
Frankenwerft 19 (Altstadt)
Tickets gibt für 15 Euro zzgl VVK-Gebühr bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link:
Bei einer kölsch-französischen Soirée mit „toi et moi“ und „De Familich“ treffen französisches Savoir-Vivre und kölsche Eijenart aufeinander. Das Konzert verspricht eine spannende musikalische Mischung, die beide Kulturen zu einem gemeinsamen Lebensgefühl verbindet. Schließlich verschmelzen sogar beide Sprachen im gemeinsamen französisch-kölschen „Carneval de Cologne“. Das Kölner Duo „toi et moi“ lädt mit seinen „Nouvelle Chansons“ zu einer spannenden Reise durch viele Gefühlswelten ein und hat sich längst einen Platz in der deutschen Musiklandschaft erspielt. „De Familich“, die einst vom verstorbenen Liedermacher Wolli Anton gegründet und nun von Josef Loup neuformiert wurde, erzählt Geschichten über das Leben und die Liebe, tief aus der kölschen Seele. Die Band ist längst eine Legende und bekannt für ihre unzähligen Mitsingkonzerte im Kölner Raum.
Montag, 28. September 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Hellers Brauhaus
Roonstraße 33
Tickets gibts für 20 Euro zzgl. VVK-Gebühr bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link:
Ein besonderer Abend im schönsten Theater der Stadt: Höösch bringen eigene Lieder und musikalische Erbstücke der Vier Botze, von den Bläck Fööss und LSE auf die Bühne. Im Doppelkonzert trifft die Band auf Hannes Schöner, Mitautor zahlreicher Höhner-Hits, der neben Klassikern aus über drei Jahrzehnten auch neue Lieder präsentiert, die nach seinem Ausstieg bei den Höhnern entstanden sind.
Ein einmaliges Konzerterlebnis und eine musikalische Schatzsuche durch Köln – voller Geschichten, Erinnerungen und: Su vill Musik.
Montag, 28. September 2026, 19 Uhr
Einlass 18 Uhr
Volksbühne am Rudolfplatz,
Aachner Straße 5
Tickets gibts in Kürze für 24 Euro zzgl VVK Geühr bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link:
Ungerwägs en Kölle... Verzäll, Musik und Führungen beim Krätzjer Fest
Köln in den 1920er Jahren: ein französisch-deutsch-kölscher Chanson-Abend mit Laurent Chevalier, Roland Hüve und Mario Kramp als “Le Trio”. Im Domforum geht es um die Zeit zwischen 1918 und 1926 unter Oberbürgermeister Konrad Adenauer. Mit Liedern mal gemütlich, mal modern – mal nachdenklich, mal frech. In Paris tanzt man zu „La java" mit der Mistinguett, während man sich in Köln fragt, warum die schöne Adrienne eine Hochantenne braucht. Irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bisschen Glück…
Die Geschichte unserer Stadt – verbunden mit Liedern und Chansons. Auf Deutsch, auf Kölsch und auf Französisch. Zum Mitsingen. Auch für die, die nur wenig Französisch sprechen. Es werden Liedtexte werden verteilt. Das Domforum als langjähriger Unterstützer des Krätzjer Festes macht es möglich, dass wir diesen besonderen Abend bei freiem Eintritt anbieten können.
Dienstag, 29. September 2026, 19.30 Uhr
Einlass 19 Uhr
Domforum, Domkloster 3
Die kostenlosen Tickets gibt es ab 8. August unter www.domforum.de/veranstaltungen/unser-programm
Ein Abend voller Stimmen, Rhythmus und Geschichten – zwischen Fernweh und mitreißenden Harmonien – weltoffen, lebendig und natürlich mit ganz viel Köln im Herzen. Kölsche Krätzjer treffen auf Stimmen und Rhythmen aus aller Welt und nehmen das Piranha mit auf eine musikalische Reise rund um den Globus: Das Doppelkonzert von Quintethno und AMAGO verbindet internationale Klangwelten mit echter kölscher Lebensfreude.
Quintethno entführt mit mehrstimmigem Gesang von Brasilien über den Amazonas bis nach Bulgarien, Mazedonien und den Kongo – mal archaisch, mal modern, immer berührend. Amago bringt dazu Samba, Salsa und Latin-Grooves op Kölsch auf die Bühne und lässt den Zuckerhut direkt am Rhein tanzen. Die Nähe der beiden Ensembles zur Kölner und brasilianischen Chorszene verspricht außerdem eine Verschmelzung aus Bühne und Publikum - zu einem großen, lebendigen und internationalen Chor. Singe, danze, laache – Viele Stimmen aus aller Welt, mitten in Köln.
Dienstag, 29. September 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Piranha, Kyffhäuser Straße 28a
Tickets für 15 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link:
Zu Ehren des 150. Geburtstags von Willi Ostermann laden das Kohberg Orchester, die Kallendresser und das Kölner Krätzjer Fest zu einem außergewöhnlichen Konzertabend voller kölscher Klänge, Emotionen und Erinnerungen in die Volksbühne ein. Das 12-köpfige Orchester, das sich auf die Musik der Zwanziger- und Dreißigerjahre des vergangenen Jahrhunderts spezialisiert hat, und die Kallendresser präsentieren die unvergessenen Lieder des großen Komponisten und Heimatdichters in neuen und traditionellen Arrangements. Neben den bekanntesten Liedern werden auch einige bisher unveröffentlichte musikalische Schätze zu hören sein.
Ostermanns Lieder haben Generationen geprägt. In eindrucksvollen Orchesterarrangements und mit den unverwechselbaren Stimmen der Kallendresser erklingen die Klassiker in neuem Glanz. An dem Abend wird das neue Album beider Ensembles „Dat fing ich su schön vom Här Ostermann“ präsentiert, eine Neueinspielung vor allem bisher unveröffentlichter Werke Ostermanns.
Mittwoch, 30. Septemberm 2026, 19.30 Uhr
Volksbühne am Rudolfplatz,
Aachener Straße 4
Die Tickets im Preis von 23 bis 36 Euro zzgl. VVK-Gebühr können über einen Saalplan gebucht werden. Online über diesen Link:
Mit rheinischem Schalk und kölschem Zungenschlag berichtet Volker Hein aus Willi Ostermanns Leben, als wäre er selbst dabei gewesen. Als erfahrener Krätzjessänger blättert er mit Verve in Ostermanns Lieder-Chronik, begleitet von H.P. Katzenburg am Klavier. Der Erzähltheater-Spezialist zeichnet in seiner „Willi-Ostermann-Story“ die Lebensgeschichte des Tondichters als humorvolles musikalisches Portrait nach. Ostermanns Lebensstationen – von der „Kinddäuf“ bis zum „Himmelspöözje“ – werden in Anekdoten und seinen unvergessenen Liedern lebendig. Seine Schlager sind ebenso amüsante wie scharfsinnige Milieuschilderungen, deren Popularität bis heute unübertroffen ist.
Donnerstag, 1. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Einlass 19 Uhr
Domforum
Domkloster 3
Tickets für 15 Euro zzgl VVK-Gebühr gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link:
Dieses Gipfeltreffen von drei sehr unterschiedlichen, aber doch wunderbar harmonierenden kölschen Liedermachern und Geschichtenerzählern hat Tradition beim Kölner Krätzjer Fest. Nur hier, nur einmal im Jahr spielen die drei ein gemeinsames Konzert, präsentieren ihre Lieder in unterschiedlichen Konstellationen - mal allein, mal zu zweit, mal zu dritt.
Björn Heuser ist durch seine Mitsingkonzerte mit kölschen HIts bekannt geworden, doch er ist auch einer der besten Texter und Komponisten der Stadt mit unzähligen eigenen Liedern. Max Biermann ist seit 2016 mit der Flitsch und herrlichem Blödsinn unterwegs. Martin Buß steht in diesem Trio eher für die nachdenklichen Töne. Das alles vermischt sich an diesem Abend zu einem einmaligen Live-Erlebnis.
Donnerstag, 1. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Hellers Brauhaus
Roonstraße 33
Tickets gibts für 18 Euro zzgl VVK-Gebühr bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link:
Wie Fraulück et sin: Charlotte Rettig un Steve Nobles met Fründinne
Nach ihrem Erfolg beim letzten Krätzjer Fest melden sich Charlotte Rettig und ihre musikalischen MitstreiterInnen wieder ‚janz persönlich‘ zurück - charmant, musikalisch und mit viel kölschem Hätz, esu, wie Fraulück et sin. Im vergangenen Jahr war das Konzert ruckzuck ausverkauft. Im Ostermann-Jubiläumsjahr widmen sie sich den Liedern des großen kölschen Liedermachers: mal frech, mal berührend, mal augenzwinkernd. In seinen Stücken treffen sie auf Geschichten aus Köln und das Leben von Fraulück - damals wie heute. Außerdem präsentieren Charlotte Rettig, Christine Schröder, Ruthilde Holzenkamp (Akkordeon) und Beate Haase (Flöte) neue, eigene Stücke, kölsche Chansons und Klassiker, frisch und neu interpretiert. Die Fraulück werden am Klavier vom “kölschen Texaner” Steve Nobles begleitet. Versprochen wird ein Abend mit viel Temperament, Frauenpower und jede Menge ‚Jeföhl‘.
Freitag, 2. Oktober 2026, 19.30 Uhr, Einlass 18 Uhr, Em Kölsche Boor, Eigelstein 121-123
Tickets gibts für 17 Euro zzgl VVK-Gebühr bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link
Nach drei legendären „Kölschen Wunschkonzerten“ drehen De Kallendresser beim 10. Kölner Krätzjerfest den Spieß um: Diesmal erfüllt sich die Band ihre eigenen
musikalischen Wünsche! Und hat sich Gäste dazu gewünscht, die als Überraschung auftauchen werden...
Freut euch auf einen Abend voller kölscher Lieblingslieder – von seltenen alten Schätzchen und Ostermann-Klassikern bis zu überraschenden Kleinodien aus dem etwas moderneren Repertoire, unsere besten
Wünsche kumme vun Hätze...!
Mitsingen ausdrücklich erwünscht!
Samstag, 3. Oktober 2026, 19.30 Uhr,
Einlass 18.00 Uhr
Em Kölsche Boor, Eigelstein 121
Tickets gibts für 20 Euro zzgl. VVK-Gebühr bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link
Die Knippschaff und Wolfgang Oelsner haben sich in den letzten Jahren auf den Weg gemacht, das Werk und die Person Hans Knipp tiefgründig auszuleuchten und neue Perspektiven auf die Lieder zu eröffnen. Einfühlsam verdeutlicht Wolfgang Oelsner aus der Sicht eines erfahrenen Kinder- und Jugendpsychotherapeuten die Knippschen Botschaften aus ihrer Quelle, der kindlichen Seele heraus. Das, was uns an seinen Liedern berührt oder zum Lachen bringt, hat zumeist hier seinen Ursprung. Das feine sprachliche Geschick und die hochwertigen Knipp-Analysen des Brauchtumsspezialisten ergänzen die freie Schnüss sowie den Gesang der familiären Knippschaff mit Retrocharme auf harmonische Weise. Das Krätzjer Fest ist der absolut passende Rahmen für diese angemessene und unterhaltsame Auseinandersetzung mit dem kölschen Ausnahmekünstler Hans Knipp, der vor 80 Jahren geboren wurde.
Sonntag, 4. Oktober 2026, 18 Uhr
Einlass 16.30 Uhr
Stapelhaus,
Frankenwerft 35 (Altstadt)
Tickets gibts für 20 Euro zzgl. VVK-Gebühr bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link
Günter Schwanenberg hat sich auf historische kölsche Lieder aus dem 19. Jh. spezialisiert. Bereits in dieser Zeit finden sich kleine musikalische Geschichten, die das Prädikat „Krätzjer“ uneingeschränkt verdienen. Der Sänger und Erzähler nimmt sein Publikum mit auf eine kurzweilige Reise zu den Ursprüngen der kölschen Liedkultur und ihrer humorvollen Erzählform. Das Domforum als langjähriger Partner des Kölner Krätzjer Festes macht’s möglich: Der Eintritt ist frei!
Montag, 5. Oktober 2026, 17.30 Uhr
Einlass 17 Uhr
Domforum, Domkloster 3
Ab dem 1. September: Kostenlose Tickets unter www.domforum.de/veranstaltungen/unser-programm
Klabes und La Mätta treffen sich zum gemeinsamen Konzert in Zimmermanns Jassweetschaff. Zwei Bands, die mit unterschiedlichen musikalischen Stilmixen ihr Publikum begeistern können, dabei jedoch beide den Schwerpunkt auf anspruchsvolle kölsche Texte jenseits des kölschen Einerleis legen. Sie präsentieren lustige und auch mal tiefsinnige Erzählungen und Anekdötchen "met Hätz un Siel". Das Trio Klabes, Gewinner des Kölsche Musik Bänd Kontests 2019, spielt in „klassischer“ Besetzung mit Kontrabass, Flitsch un Jittar. Die Band La Mätta nennt ihren Musikstil „Kölsch-Folk“.
Dienstag, 6. Oktober 2026, 20 Uhr
Einlass 18 Uhr
Zimmermanns Jasswettschaff
Subelrather Straße 543
Tickets für 20 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen über diesen Link
Wat künne Kölsche am beste? Krätzcher un hühere PVC (Pissverzäll) natürlich – un wenn et dozo e lecker Kölsch jitt, ess dat e Rezept für ene schöne Ovend. „Et Klimpermännche“ Thomas Cüppper, Mike Hehn und Krätzjer-Spezialist Philipp Oebel präsentieren einen Abend zwischen Spaß und Ernst, zwischen Bekanntem und Unerhörtem, zwischen Mitmachen und Mitlachen. Man darf sich freuen auf KI („Kölsche Intelligenz“) mit drei Herren im besten Alter, die von Ostermann bis Oebel ganz unterschiedliche Saiten zum Klingen bringen. Thomas Cüpper steht für kölsche Originale, gepflegten Witz und feine Liedkultur. Mike Hehn, einer der letzten kölschen Redner, kennt man als „Nubbel“ aus der Karnevalsbütt. Philipp Oebel, begnadeter Krätjessänger besticht mit kölschen Oldies und eigenen kölschen musikalischen Milieustudien. Ein Abend der leiseren Töne mit kölschem Levvensjeföhl in starker Konzentration.
Mittwoch, 7.Oktober 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Em Kölsche Boor
Eigelstein 121-123
Tickets für 18 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link
Loss mer singe schickt die Ahl Kamelle Band zur Zeitreise ins Kölnische Stadtmuseum. Eine einmalige Kombi: Bevor die ersten Töne erklingen, gibt es eine exklusive Museumsführung op kölsch. Anschließend präsentiert die Ahl Kamelle Band ihr neues Programm und nimmt das Publikum mit durch mehr als ein Jahrhundert kölsche Musikgeschichte. Das diesjährige Ahl Kamelle-Motto zitiert Willi Ostermann: „Woröm solle mer ald en de Heija jonn?“ Das elfte Programm der Ahl Kamelle Band wird sich natürlich auch mit einigen Jubiläen befassen: 150 Jahre Willi Ostermann, 125 Jahre Jupp Schmitz, 50 Jahre BAP… Es gibt viel zu feiern in diesem Jahr. Gemeinsam wird gesungen, erinnert und wiederentdeckt. Um in ein Ahl Kamelle-Programm zu gelangen, muss das gute Stück mindestens 30 Jahre alt sein. Tatsächlich führt die Reise bei einigen Liedern über 100 Jahre zurück. Ein Textheft als Mitsinghilfe erleichtert das Mitmachen.
Diese besondere Verbindung aus kölscher Museumsführung und Mitsingkonzert gibt es so nur im Kölnischen Stadtmuseum. İpek Krutsch-Weber und Irene Grünendahl-Schmitz zeigen ausgewählte Orte der Dauerausstellung. Im Ticketpreis sind der Museumseintritt und die Führungen enthalten. Die Führungen beginnen pünktlich um 18.30 Uhr. Beim Konzert steht nur eine begrenzte Zahl an Sitzplätzen zur Verfügung.
Donnerstag, 8. Oktober 2026, 18.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Kölnisches Stadtmuseum
Minoritenstraße 13
Tickets für 25 Euro zzgl VVK-Gebühr (inkl. Museumseintritt) gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link.
Das Schmölzje um den Sänger und Kontrabassisten Johannes Eßer klingt so, als wenn Gürzenichorchester-Musiker und ein Gypsy Swing-Gitarrist großen Spaß an kölschen Liedern hätten! Kein Wunder, denn genau das ist Fakt – und der Grund, warum sie sich in kurzer Zeit einen fast legendären Ruf erspielt haben. Nicht nur in Köln, auch in Berlin, Rudolstadt oder Frankfurt begeisterten sie ihr Publikum mit rheinischen Raritäten. Zum Krätzjer Fest wird Schmölzje-Gitarrist Rudi Rumstajn zudem Mitsing-Lieder aus dem ehemaligen Jugoslawien beisteuern. Die "Zijeunerzaus" kommt von ihm. Mit dem Ausdruck hat er, der sich selbst einen "kölschen Zigeuner" nennt, kein Problem. Lunapark heisst sein Duo mit dem Saxophonisten Marcus von Wrochem, in Anspielung auf die fahrenden Musikanten, die in früheren Zeiten von Stadt zu Stadt zogen, um die Leute mit Liedern und Geschichten zu erfreuen. Zum Finale spielen beide Bands auch gern zum Tanze auf! Präsentiert vom Humba e.V..
Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Piranha, Kyffhäuser Straße 28a
Tickets für 16 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link
Halvlang sowie Kerk und Baend bringen beim Kölner Krätzjer Fest kölsche Liedkultur, gute Geschichten und handgemachte Musik auf die Bühne des Piranha. Zwei Gewinner des Kölsche Musik Bänd Kontests - aus den Jahren 2025 und 2022 - präsentieren sich beim gemeinsamen Konzert im Kwartier Latäng. Während Halvlang mit ihrem „Rheinisch Folk“ kölsche Texte und Folk-Einflüsse verbindet, stehen Kerk & Baend für ehrliche, gefühlvolle Songs mit viel Nähe zum Publikum.
Das Piranha bietet dafür den perfekten Rahmen: gemütlich, direkt und voller Atmosphäre.
Ein Abend zum Mitsingen und Zuhören, mit kölschem Hätz jenseits der üblichen Karnevalstöne.
Freitag, 9. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Piranha, Kyffhäuser Straße 28a
Tickets für 20 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link
Ento und die band of plenty verbindet mehr als starke Bühnenpräsenz und genreübergreifende Stile: Sie kommen beide aus dem wunderbaren Kölner Stadtteil, der sich selbst gerne noch als Dorf versteht - aus Rath. Beim Krätzjer Fest zieht der Dorfklüngel in die Stadt und bringt Folk, Bluesrock, Country und Pop mit aus dem “Dörp am Rand vun Kölle”, wie es in der Hymne von Ento heißt.
Und noch etwas verbindet beide: Die “Plenties” gewannen 2018 mit ihren handgemachten kölschen Folksongs den “Kölsche Musik Bänd Kontest”. Seitdem springt die Spielfreude der Band zuverlässig über - auf kölsch und auch bei irischen Traditionals. 2024 tat es ihnen Ento gleich. Der charismatische Sänger mit seiner Band überzeugte Jury und Publikum bei Kölns wichtigsten Band-Wettbewerb mit ehrlichen Texten jenseits des kölschtümelnden Einerleis und einer unverkennbaren Stimme.
Freitag, 9. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Em Kölsche Boor
Eigelstein 121-123
Tickets für 20 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link
Ein Abend des Handwerks und der Kreativität: Aus dem adretten Seitenscheitel des kölschen Liedguts flechten Jamaika Jupp exotische Dread Locks, und De Nepesser Stääne kämmen daraus eine stattliche Sturmfrisur. Ganz klar: Hier bleibt nichts, wie es war. Beide Bands stehen für den eher lockeren Umgang mit der heimischen Tradition. Das Trio Jamaika Jupp bettet kölsche Klassiker in einen minimalistischen Reggae-Rhythmus und legt Bob Marley nonchalant uns Muttersprooch in den Mund. Auch die Neppeser Stääne sind eine sympathische Truppe. Frech wie die Knilche von der letzten Bank bedienen sich die bis zu acht Nordkölner bei Ostermann und Co.. Mit Waschbrett und Banjo tun sie so, als wären sie eine Marching Band. Das mag gelingen, aber sie geben dabei auch immer einen sehr gut gelaunten Hummelschwarm ab. Hier locken beide Kapellen ihr Publikum in das stylishe Vintage-Ambiente des Frisiersalons Hairdresser on Fire. Welcher Ort könnte besser gewählt sein? Wir erwarten einen Konzertabend mit extra Finish.
Samstag, 10. Oktober 2026, 20 Uhr
Einlass 19.30 Uhr
Hairdresser on Fire
Merheimer Straße 71, Nippes
Tickets gibts für 12 Euro zzgl VVK-Gebühr bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link
Die Holzhandlung "Theodor Schumacher Söhen" ist nicht irgendein Holzgeschäft. Hier kann man in einem kleinen Privatmuseum auch eine Zeitreise durch 2000 Jahre machen- von einem Grab der Römerzeit bis zu Köln’s ältester Holzhandlung. Das Gelände der Firma HOLZCITY, Ecke Landsbergstr./Achterstraße im Severinsviertel, dokumentiert 2000 Jahre Grundstücksnutzung und -geschichte. Das Krätzchen-Duo herrschmitz (Johannes Fromm, Quetsch und Volker Hein, Schnüss) nimmt Sie mit zu einer ungewöhnlichen Museumsführung. Mit einem „Wandelkonzert“ präsentieren sie zu den historischen Funden jeweils das passende Krätzchen oder kölsche Couplet. Lassen Euch überraschen!
Samstag, 10. Oktober 2026, 15 Uhr und 17 Uhr, Dauer jeweils 1 Stunde
Einlass 15 Minuten vor Beginn
Holzcity, Landsbergstraße 16
Tickets für 12 Euro zzgl VK-Gebühr gibt es für
Samstag, 15 Uhr über diesen Link
und für
Samstag, 17 Uhr über diesen Link https://kraetzjerfest.ticket.io/8llULZAy/?lang=de
Diese musikalische Zeitreise mit dem "Chor der Fründe vun der Akademie för uns kölsche Sproch" und dem Stadtführer KöbesColonius war bereits im vergangenen Jahr eine echte Perle im Krätzjer Fest-Programm. Eine Mitmachaktion für alle, die mitlaufen und singen wollen, aber auch für Spaziergänger und Touristen, die zum Zufallspublikum werden. Eine Stadtführung, wie sie nur in Köln möglich ist – mit Verzällcher, kölsche Tön un met vill Hätz un Siel. Humorvoll und unterhaltsam erläutert Guido Hofmann alias KöbesColonius die Geschichte und zahlreiche Anekdötchen rund um bekannte Plätze, kölsche Lieder und ihre Komponisten. Musikalisch gestaltet wird der Rundgang vom Chor der Fründe vun der Akademie för uns kölsche Sproch e. V. unter der Leitung von Andreas Biertz. Live erklingen dabei viele bekannte kölsche Lieder, bei denen Mitsingen ausdrücklich erwünscht ist. Natürlich wird in diesem Jahr Willi Ostermann anlässlich seines 150. Geburtstages nicht fehlen. Freuen dürfen sich alle, die sich dem Zug durch die Gemeinde anschließen wollen, auf bekannte Klassiker und musikalische Erinnerungen an einen der großen Söhne Kölns.
Treffpunkt ist am So 11.10.2026 um 15.00 Uhr an der Kreuzblume am Dom. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Hut-Sammlung am Schluss unterstützt die Chormusik. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Kabarettistin und Sängerin Ruth Schiffer und die Musiker Josef Piek, Freddy Wingchen und Chris deWueb vereinen kölsche Leeder, Songs auf kölsch und Hits der Stunksitzung. Sie zelebrieren Liedgut vom Herrlichsten, komischen Blödsinn und poetischen Feinsinn, dazu eine gute Portion Widersinn zur ortsüblichen Heimatbesoffenheit. Das Quartett spielt und singt nicht nur leidenschaftlich schön, es ist auch bestes Beispiel gelungener Integration. Schiffer und Piek sind echt kölsche Gewächse, deWueb wanderte aus dem Münsterland und Wingchen aus Opladen ein. Geht doch. Gefunden haben sich die vier im Gewerk von Stunk unplugged, der Campingversion der Kölner Stunksitzung.
Josef Piek spielte mit „Neue Heimat“ beim Rockpalast, war Wegbegleiter von Purple Schulz und tourte mit Tommy Engel und Heinz Rudolf Kunze. Seit 2004 ist er Sänger, Gitarrist und Song-Schreiber bei Köbes Underground. Freddy Wingchen bereiste mit großem Chor die halbe Welt und gilt seit Jahren als erster Vertreter bei den Bläck Fööss. Schlagzeuger Chris deWueb ist Gründungsmitglied der famosen Erdmöbel.
Samstag, 10. Oktober 2026, 20 Uhr
Einlass 18 Uhr
Piranha, Kyffhäuser Straße 28a
Tickets für 20 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link.
Zum Krätzjerfest verbindet die Kölsche Filmmatinee den Film »Die Pudelbande – rüstig, lustig, kölsch« (Drehbuch, Regie: Sigrid Sünkler und Birgit Köster, WDR 1998, 44 min.) mit der Indoor – Vringsveedelführung „vun drusse noh drinne“ – präsentiert von Cornel Wachter und Josef Loup (De Familich) auf der Bühne des Odeon Kinos im Anschluss an den Film.
Der Film erzählt aus dem Leben der Seniorinnen des Kegelclubs “Die Pudelbande”, z.B. bei Plattenaufnahmen mit Bömmel und Hartmut von den Bläck Fööss oder im Stadtgarten auf der Bühne des Humba e.V.. Unter dem Motto “Lebenslust statt Lebensfrust!” war Kegeln, Singen und Helfen untrennbar verbunden. Der "Pudelbanden-Entdecker" sowie Humba e.V.-Vorsitzender Jan Krauthäuser wird unser Gesprächsgast sein. Im Anschluss an den Film präsentieren Cornel Wachter und Josef Loup (De Familich) Ausschnitte ihrer legendär gewordenen Vringsveedelführung. Eine Reise durch et Vringsveedel und die Südstadt – Annekdötchen, Kurioses, Fijure, Promis, Kultkneipen und besondere Minsche vorgestellt und verzällt von Cornel Wachter, musikalisch untermalt von Josef Loup und bebildert auf der Leinwand des Odeon-Kinos.
Sonntag, 11. Oktober 2026, 11.30 Uhr
Einlass 11 Uhr
Odeon-Kino, Severinstraße 81
Tickets für 18 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link.
Jede Unterhose hat ihre eigene Geschichte. Die Ungerbotze von Onkel Mi haben ihre ganz eigenen. Vielleicht nicht immer ganz sauber, aber immer gut im Lack und jede Menge neue Lieder im Sack. Zum 55. Geburtstag der bekannten Maus hat die Band ein famoses Programm aus Lack- und Sackgeschichten zusammengestellt. Wie immer gibt es Selbstgemachtes, Aufgewärmtes und Geklautes - schräg und unverwechselbar. Freuen Sie sich auf einen nicht ganz jugendfreien Abend mit Michael Rheinländer (Gesang, Trompete, Euphonium), Birgit Zahm (Gesang, Akkordeon, Blasinstrumente), Sebastian Becker (Gitarre, Gesang), André Gladbach (Kontrabass, Percussion) und Thomas Schilling (Gesang, Perfomance).
Sonntag, 11. Oktober 2026, 19 Uhr
Einlass 17.30 Uhr
Hellers Brauhaus
Roonstraße 33
Tickets für 20 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link.
Drei aktuelle bzw. ehemalige Puppenspieler des Hänneschen-Theaters verlassen ihren anonymen Standort „hinger der Britz“ und präsentieren sich auf der Bühne. Walter Oepen, ehem. Schäl, und Speimanes-Darsteller Stefan Mertens sind die „Knollendorf Krätzjer Konäkschen“. Zu Quetsch un Jitar singen sie ihre originellen, witzigen Texte über kuriose Zeiterscheinungen, von kritisch und satirisch bis zu höherem Blödsinn. Silke Essert haucht dem kölschen Skelett „Skully“ Leben ein und erzählt und singt Geschichten vom Leben nach dem Tod unter dem Motto: Maht Üch Freud esu lang et jeiht… Musikalisch und gesanglich begleitet wird sie von Josef Piek, bekannt durch die Stunksitzung und seine Auftritte mit Purple Schulz, Tommy Engel u.a. Zusammen sind sie das Duo „halv un halv“.
Montag, 12. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Anno 1858 über der Malzmühle
Heumarkt 6
Tickets gibts für 18 Euro zzgl. VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link.
Wenn kölsche Lieder plötzlich andere Wege einschlagen, Ukulele, Gitarre und „Percussione fantastico“ auf große Fahrt gehen, dann sind Mucho Bello und die Brausen unterwegs.
Im Rahmen des 10. Kölner Krätzjer Festes treffen zwei seekranke Leichtmatrosen mit ihrem bunt gemischten Kölsch-Repertoire auf "Die Brausen", dem berühmt-berüchtigten Frauen-Shanty-Chor, der im Rheinauhafen wie auf allen Weltmeeren zuhause ist. Mit Charme, Spielfreude und allerlei rhythmischen Überraschungen versuchen Mucho Bello bei den Brausen anzuheuern und endlich mit an Bord zu kommen. Doch ob das Casting erfolgreich verläuft?
Die Brausen schaukeln derweil in Pink, Weiß und Rot durch Wind und Wetter. Begleitet von Akkordeon und Geige stimmen sie Lieder über Heimweh, Fernweh und natürlich Schuhe an. Und selbst wenn Mucho Bello keine feste Heuer bekommen, gehen sie am Ende sicher nicht ganz leer aus.
Ein Abend zwischen Hafenspelunke, Veedelskneipe und großer musikalischer Seefahrt — mal leise wie ein Sonnenuntergang am Rhein, mal laut wie ein Sturm auf hoher See.
Montag, 12. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Em Kölsche Boor
Eigelstein 121-123
Tickets gibts für 18 Euro zzgl. VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und über diesen Link.
Dat Krätzjer Fess fiert zehn Johr un die Akademie för uns kölsche Sproch fiert met: Ein Klaaf-Spezial mit Stunkern, Skully, vielen Geschichten und tollen Liedern. Die Akademie präsentiert sechs Künstlerinnen und Künstler, die in dieser Kombi erstmalig auftreten und das 20 Meter hohe Foyer und den Komedsaal im Mediapark bespielen.
Der Journalist und Autor Bernd Imgrund schreibt kölsche Milieustudien und erzählt Geschichten aus der Nachbarschaft. Ruth Schiffer rockt auch ganz alleine den Saal mit ihren schrägen und pointierten Geschichten. Sie ist Kabarettistin, Sängerin und als Autorin verantwortlich für viele Star-Nummern aus der Stunksitzung. Kamell Kapell ist das wunderbare kölsche Damen-Duo mit einer der besten kölschen Liedermacherinnen, Annette Fuchs, und Tanja Krämer an der Quetsch. Die Hänneschen- Puppenspielerin und Autorin Silke Essert und der Musiker Josef Piek haben sich als Duo den Namen „Halv un Halv“ gegeben. Piek hat mit Größen wie Purple Schulz oder Tommy Engel gespielt, als Mitglied von “Neue Heimat” stand er auf der Rockpalast-Bühne. Eigentlich sind sie sogar zu dritt, denn wo Silke Essert ist, darf Skully nicht fehlen. Vor zwei Jahren haben die drei beim Krätzjer Fest zusammengefunden. Freut Euch auf eine kernige und sehr abwechslungsreichen kölsche Sause!
Dienstag, 13. Oktober 2026, 18.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Komed-Saal, im Mediapark 7
Tickets für 20 Euro (ermäßigt 18 Euro) zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufskassen und über diesen Link
Auf den ersten Blick geht das gar nicht: Einer der großen Musikpoeten der kölschen Szene, der jahrzehntelang auf anderen Pfaden unterwegs war, ist zurück - und tut sich mit den Kölsch-Punkern von Doktor Dralle zusammen. Wer Zweifel hat, wird sich vor Ort überzeugen können: Es wird funktionieren! Doktor Dralle steht für eine Musikfarbe und Texte, die sich wohltuend vom kölschen Karnevals-Mainstream unterscheiden. Für Jörg Schnabel ist der Abend noch aus einem anderen Grund etwas besonders: Am Ort des Geschehens hat er vor fast zwanzig Jahren sein letztes kölsches Konzert gespielt. Nun kehrt er ins umgebaute Piranha zurück. Rauer Akustikpunk verbindet sich mit echtem Jeföhl. Zwei starke Acts, en jemeinsame Sprooch – Kölsch. Et weed ene Ovend, dä unger de Huuk jeiht!
Mittwoch, 14. Oktober 2026, 20 Uhr
Einlass 18.30 Uhr
Piranha, Kyffhäuser Straße 28a
Tickets für 11,11 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufskassen und über diesen Link
Nach der tollen Resonanz sind sie wieder mit dabei: Die drei Granaten der “MISSION COLONIA”. Und weil eine Zeitreise wie diese an einen Ort der Stadtgeschichte gehört, schickt das Krätzjer Fest die Reiseleitung an einen historischen Ort: die Severinstorburg! Seit zwölf Jahren mischen Sonja Kling, Kristina Kruttke und Anne Rothäuser mit ihren ultra-witzigen ACTION-COMEDY-Programmen die Kölner Kultur-Szene auf. Renommierte Stadtführer staunen über das, was ihnen offenbar entgangen ist. Und alle anderen haben einen Heidenspaß.
Fürs Festival gibt es wieder einen einmaligen Mix, ein Best-Off aus vier Programmen - DER Crash-Kurs zur Kölner Stadtgeschichte, mit Cartoons in 3D und Gesang in 1A, Überraschungen inklusive. Und wenn der Techniker Dickus Dankert die Gitarre rausholt, dürfen sogar alle mitsingen… Ein MUSS für alle Kölner, Nicht-Kölner und sonstige Zugereiste!
Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Einlass 19 Uhr
Großer Saal der Severinstorburg
am Chlodwigplatz
Tickets für 22 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufskassen und über diesen Link
Die Zwei Hillije, Philipp Oebel und Kappes & Co haben sich zu einem kuscheligen Stelldichein im kleinen Saal von Hellers Brauhaus verabredet. Mehr als 50 Menschen passen nicht rein, was ein besonderes Konzerterlebnis garantiert. Die Zwei Hillije, Wolfgang und Bernd Löhr, haben sich in den vergangenen Jahren in die erste Liga des Fastelovends gespielt und die alte Tradition eines Zwiegesprächs mit herrlich schrägen Liedern neu belebt. Kappes & Co schlagen mit ihren „PopKrätzjer" die Brücke zwischen kölscher Liedkultur und modernen musikalischen Einflüssen, während Philipp Oebel für die Pflege des reichen kölschen Liederschatzes zuständig ist. Die alten Lieder seien die „Kronjuwelen“ der Stadt und der Region, sagt er. Die werden poliert und mit neuem Glanz ausgestellt. Ein Abend für Buch, Kopp un Hätz! Es besteht kein Sitzplatzanspruch.
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Hellers Brauhaus
Roonstraße 33
Tickets für 18 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufskassen und über diesen Link
Wenn ,,Die Breuers“ op ,,Engk vum Daach“ treffe, dann weed et kölsch, ihrlich un janz noh am Hätz. Bei de Breuers es et, wie als wenn mer dat ahle Kölle noch ens opbläddere dät: Quetsch, Jitta un Leeder, fing dosiert, dat blos kein Selv un kein Schmunzele verlore jeiht. Keine Lärm, keine BummBumm – he jeiht et öm Tön met Jeföhl, öm Verzällcher un dat wärme Jeföhl vun „wie fröher“. “Silberfisch” Hans Breuer und Hanna Breuer sin en Kölle ald lang en Institution. “Eng vum Daach” es op däm Wäch dohin. Wenn dat Schmölzje de Bühn betritt, steiht dat Veedel direkt nevven Dir. Kölsche Tön met Ecke un Kante, Hätzblot un och Fastelovendsjeföhl, dazo Jeschichte vum Surfer un andere Spezijalitäte – mal laut, mal leis, ävver immer us vollem Hätze. Freut üch op ene Ovend voll kölscher Musik, Verzällcher, Laache un Mitsinge. Ene Ovend för all die, die Kölle nit nur höre, sondern spöre wolle.
Samstag, 17. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Einlass 18 Uhr
Em Kölsche Boor, Eigelstein 121-123
Tickets für 20 Euro zzgl VVK-Gebühr gibts bei allen bekannten Vorverkaufskassen und über diesen Link
Dä Vereinsovend 2.0: Die janze Biestereie
Günter Schwanenberg und Gäste
Der "Vereinsovend" des Heimatvereins Köln letztes Jahr war ein voller Erfolg - aber die Tagesordnung so umfangreich, dass nicht alle Punkte abgearbeitet werden konnten. Unter "Verschiedenes" kamen plötzlich Themen "op et Tapet", die in die heutige Sitzung verschoben werden mussten: die janze Biestereie eben. Einziger Tagesordnungspunkt heute also: "dreckelije Krätzjer". Hochbetagt, doch ewig jung. Altbekannt, doch nicht jugendfrei. Derb, anzüglich, schlüpfrig - ävver einfach herrlisch?! Das gab's op kölsch schon analog, als noch keiner ans Internetz dachte! Und wie soll das weitergehen, mit diesen Ferkeleien? Wir müssen reden - und singen! Ein Nachmittag zum Abschluss des zehnten Kölner Krätzjer Festes treu nach dem Motto: "Es dat nit obszön? Un ob dat szön es!" Gäste, die sich trauen, älter als 18 und relativ schmerzfrei sind, sind herzlich willkommen!
Sonntag, 18.10.2026, 16 Uhr (Einlas 14:00 Uhr), Zum Alten Brauhaus, Severinstraße 51, Tickets gibts über den Heimatverein und online im Ticketshop des Krätzjerfestes für 20 Euro zzgl VVK-Gebühr.